Hausaufgabenkonzept (Grundlage BaySchO §28, LDO §3)

  • Hausaufgaben sind unerlässlich, um den Unterrichtsstoff zu vertiefen und einzuüben. Damit sie unsere Schüler von einer Stunde zur anderen führen, geben wir denkanregende Hausaufgaben. Wo sie insbesondere der Festigung des Stoffs dienen, wählen wir passende Übungen und Lernaufgaben. Dabei sollte das Prinzip „Lieber oft als viel.“ gelten. Wenn wir dies aus stundenplantechnischen Gründen nicht beherzigen können, erwarten wir von unseren Schülern, dass sie die Hausaufgaben gleichmäßig über die Woche verteilen.
  • Alle Fünftklässler bekommen zum Einstand von der Schule ein schuleigenes Hausaufgabenheft geschenkt. Im Interesse der wachsenden Eigenverantwortung unserer Schüler erwarten wir eine regelmäßige Buchführung bis in die Oberstufe hinein.
  • Um das vertretbare Maß an Hausaufgaben nicht zu überschreiten, tragen die Lehrkräfte der 5. Jahrgangsstufe die Hausaufgaben regelmäßig in ein Klassenbuch ein.
  • Sonntage, Feiertage und Ferien sind von Hausaufgaben freizuhalten.
  • An Tagen mit Nachmittagsunterricht sollen in Jahrgangsstufe 5 – 10 in Fächern, die am folgenden Tag wieder unterrichtet werden, keine schriftlichen Hausaufgaben für den nächsten Tag aufgegeben werden. Mündliche Hausaufgaben wie Vokabellernen oder Nachbereitung des Unterrichts sind in geringem Umfang möglich.
  • Neben der Kontrolle der Einhaltung der Schülerpflichten nimmt die Lehrkraft bei der Betreuung der Hausaufgaben vor allem die Rolle des Prozessbegleiters ein. Sie ermöglicht die Überprüfung der Ergebnisse und geht auf Fragen der Schülerinnen und Schüler ein. Die wichtigsten Aspekte werden im Plenum behandelt. Schwierigkeiten Einzelner werden mit ihnen direkt oder in kleinen Gruppen besprochen.
  • Zur Unterstützung der neu ins Gymnasium eingetretenen Schüler wird die häusliche Vor- und Nachbereitung in Lernen-Lernen-Kursen thematisiert. Entsprechende Informationen für Eltern sind auf der Homepage der Schule eingestellt (Lernen lernen: Motivation erleben, Selbstwirksamkeit erfahren, Autorin Beate Sitek).
  • Schüler, die Schwierigkeiten haben, ihre Hausaufgaben zu organisieren und/oder regelmäßig zu erledigen, werden engmaschig erfasst und auf ihre Defizite hingewiesen. Ihre Erziehungsberechtigten werden zeitnah informiert, das Versäumte wird in der Regel in einer zusätzlichen Übungsstunde nachgearbeitet („Nacharbeit“). Stellt sich keine Verbesserung ein, finden Gespräche auf Direktoratsebene statt; außerdem wird ein Hausaufgaben-Coaching durch speziell ausgebildete Schüler organisiert. Stellt sich weiterhin keine Verhaltensänderung ein, können als erzieherisches Mittel auch Ordnungsmaßnahmen zum Einsatz kommen.

Weilheim, 26. Februar 2018                                                                                         B. Sitek, OStDn