Studierende der TU München am Gymnasium

30.01.2026

Zu sehen sind Studierende der TU

Forschungsprojekt zur Auswirkung der Erzählperspektive auf die Lernmotivation

Eine Gruppe von Studierenden der Technischen Universität München besuchte unter der Leitung von Professor Dr. Matthias Utesch das Wahlfach Robotik am Gymnasium Weilheim. Dabei wurde untersucht, wie sich die Erzählperspektive auf die Lernmotivation auswirkt.

Die Studierenden entwickelten dazu ein Computerspiel, in dem die Schüler spielerisch Konzepte der Programmierung mit Hilfe einer eigens entwickelten Block-Programmiersprache, erlernen konnten. Dabei wurden die Schüler unwissentlich in zwei verschiedene Gruppen aufgeteilt. Dabei unterschied sich die Formulierung der Aufgaben dadurch, dass die eine Gruppe das Spiel in der Ich-Perspektive durchlebte („Ich muss den Bordcomputer reparieren“), die andere Gruppe wurde durch Aufforderungen durch das Spiel gelenkt („Repariere den Bordcomputer!“).

Die eigentliche Handlung und die Programmieraufgaben waren bei beiden Gruppen identisch. Die Schülerinnen und Schüler schlüpften dabei in die Rolle eines Astronauten auf einem Raumschiff, auf dem es technische Probleme gibt. Schnell findet der Spieler heraus, dass einen Saboteur an Bord geben muss. Durch Sammeln von Hinweisen konnten die anfänglich vier Verdächtigen auf den tatsächlichen Täter reduziert werden. Neben den Ermittlertätigkeiten wurde nebenbei auch noch das Schiff repariert.

Vor und nach dem Spiel wurden von den Schülerinnen und Schülern online Fragebögen ausgefüllt, die neben dem erreichten Spielfortschritt die Grundlage der Forschung bilden. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich durchweg begeistert und allen Schülern gelang es den Saboteur zu fassen.

Benedikt Lindemann